Die belgische Küste ist zwar nicht lang, bietet auf 60km Länge dafür jedoch so einiges.
Oostende gilt noch heute als das klassische Seebad in Belgien, schließlich war man einmal die Sommerresidenz des Königs. Die Strandpromenade mit dem Sandstrand und der Küstenstraßenbahn lassen die Hochhäuser und andere Bausünden am Meer wieder vergessen. Hier dominiert das Rauschen des Meeres, Fähren ziehen auf dem Meer vorbei, Möwen kreisen im Wind. Am Hafen lockt der Fischmarkt, an der Promenade lässt es sich vorzüglich shoppen oder Essen gehen, sollte man einmal genug vom Strand haben.
Besagte Küstenstraßenbahn ist die längste Straßenbahn der Welt. Sie verkehrt an der gesamten belgischen Nordseeküste entlang und verbindet so alle Küstenorte. Insgesamt 69 Haltestellen sorgen für eine umfassende Anbindung der einzelnen Orte. Von De Panne bis Knokke ergibt sich so eine Streckenlänge von fast 70 Kilometern.
Eine Zwischenstation ist natürlich auch Nieuwpoort, ein weiterer Badeort an der belgischen Küste. Auch hier gibt es einen großen Sandstrand, der zum Baden einlädt. Entsprechend wichtig ist der Tourismus für die heimische Wirschaft. Zahlreiche Campingplätze, Ferienanlagen und Hotels sorgen in Nieuwpoort für Besucher besonders aus Belgien selbst, Deutschland, den Niederlanden, England und Frankreich. Preislich ist die Bandbreite groß – Unterkünfte für den kleineren Geldbeutel gibt es genauso wie luxuriöse Hotels direkt am Strand.
Wer frischen Fing mag, ist hier genau richtig. Der Fischfang ist hier ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig – frischen Fisch bietet daher nahezu alle Restaurants an.