Wer in Belgien etwas besonderes erleben möchte, ist gut daran beraten, sein Glück erst einmal in Brüssel zu versuchen. Denn Brüssel ist nicht nur Belgiens Hauptstadt, sondern zweifelsohne auch sein kulturelles Zentrum.
Zu den klassischen kulturellen und touristischen Angeboten, mit denen man sich in Brüssel die Zeit vertreiben kann, gehören natürlich zahlreiche Museen, Theater, Ausstellungen und wechselnde saisonale Ausstellungen und Events. Doch auch, wer es nicht ganz so klassisch mag, wird in Brüssel leicht fündig. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im Comic-Museum? Hier gibt es keine Jahrtausende alten Knochenfunde oder wertvolle Kunstwerke berühmter (und wahnsinniger) Maler zu sehen, sondern so ziemlich alles, was es zum Thema Comics, eben nicht der klassischen, sondern der neunten Kunst, zu wissen, kennen und sehen gibt. Treten Sie ein in die Welt von Tom und Struppi, Papa Schlumpf und seinen kleinen blauen Schlumpf-Schützlinge, Lucky Luke und vielen anderen Helden aus der Welt des Comics. Haben auch Sie früher unter der Bettdecke heimlich weiter gelesen, weil die Abenteuer von Spirou Gaston und co. viel zu spannend waren, um erst am nächsten Tag weiter zu gehen? Dann sind Sie hier richtig. Auf stolzen 4000 Quadratmetern können Comic-Fans sich über die Geschichte des Comics von seinen ersten Anfängen bis zu den neuesten Entwicklungen informieren, staunen und schmökern. Neben wechselnden Ausstellungen gibt es eine Bibliothek, bei der jeder Comic-Sammler feuchte Augen bekommt und ein Dokumentationszentrum, das überaus anschaulich die volle Bandbreite des Comics darstellt.
Für eine Stärkung nach all den farbenfrohen Eindrücken gibt es ein gemütliches Restaurant, in dem man zu akzeptablen Preisen gutes Essen bekommt. Auch die Eintrittpreise sind sehr human und nicht mit denen anderer Museen zu vergleichen. Erwachsene zahlen 6€, für Kinder ist der Eintritt 1,5€ günstiger. Wer noch ein paar Insiderinfos möchte, kann für Gruppen ab 15 Personen Führungen buchen, die überaus humorvoll durchgeführt werden und sich wirklich lohnen.
Comic-Museum in Brüssel
17. Dezember 2010Badeurlaub in Belgien
22. September 2010Die belgische Küste ist zwar nicht lang, bietet auf 60km Länge dafür jedoch so einiges.
Oostende gilt noch heute als das klassische Seebad in Belgien, schließlich war man einmal die Sommerresidenz des Königs. Die Strandpromenade mit dem Sandstrand und der Küstenstraßenbahn lassen die Hochhäuser und andere Bausünden am Meer wieder vergessen. Hier dominiert das Rauschen des Meeres, Fähren ziehen auf dem Meer vorbei, Möwen kreisen im Wind. Am Hafen lockt der Fischmarkt, an der Promenade lässt es sich vorzüglich shoppen oder Essen gehen, sollte man einmal genug vom Strand haben.
Besagte Küstenstraßenbahn ist die längste Straßenbahn der Welt. Sie verkehrt an der gesamten belgischen Nordseeküste entlang und verbindet so alle Küstenorte. Insgesamt 69 Haltestellen sorgen für eine umfassende Anbindung der einzelnen Orte. Von De Panne bis Knokke ergibt sich so eine Streckenlänge von fast 70 Kilometern.
Eine Zwischenstation ist natürlich auch Nieuwpoort, ein weiterer Badeort an der belgischen Küste. Auch hier gibt es einen großen Sandstrand, der zum Baden einlädt. Entsprechend wichtig ist der Tourismus für die heimische Wirschaft. Zahlreiche Campingplätze, Ferienanlagen und Hotels sorgen in Nieuwpoort für Besucher besonders aus Belgien selbst, Deutschland, den Niederlanden, England und Frankreich. Preislich ist die Bandbreite groß – Unterkünfte für den kleineren Geldbeutel gibt es genauso wie luxuriöse Hotels direkt am Strand.
Wer frischen Fing mag, ist hier genau richtig. Der Fischfang ist hier ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig – frischen Fisch bietet daher nahezu alle Restaurants an.